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St. Jakobsdenkmal mit Schild, das auf das fehlende Frauenstimmrecht hinweist

m80390:
St. Jakobsdenkmal mit Schild,...
Am 26. Juni 1966 fällten die Basler Männer eine weitreichende Entscheidung: Die Frauen durften von nun an im Kanton wählen, sich für Wahlen aufstellen lassen und abstimmen. Zwei Tage vor der Abstimmung hatten Baslerinnen mit einer symbolhaften Aktion an das bisherige System der Ungleichbehandlung erinnert: «Ich darf nicht stimmen», schrieben sie auf ein Schild und hängten es dem St. Jakobsdenkmal um. Das Denkmal zeigt die Helvetia, eine allegorische Figur, die zwar die Schweiz versinnbildlicht, aber als Frau bis dato von der Demokratie gänzlich ausgeschlossen gewesen wäre – in Basel-Stadt bis 1966, von der nationalen Politik bis 1971, in einzelnen Kantonen sogar noch länger.
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Identifikator:
abb80390
Titel:
St. Jakobsdenkmal mit Schild, das auf das fehlende Frauenstimmrecht hinweist
Beschreibung:
Am 26. Juni 1966 fällten die Basler Männer eine weitreichende Entscheidung: Die Frauen durften von nun an im Kanton wählen, sich für Wahlen aufstellen lassen und abstimmen. Zwei Tage vor der Abstimmung hatten Baslerinnen mit einer symbolhaften Aktion an das bisherige System der Ungleichbehandlung erinnert: «Ich darf nicht stimmen», schrieben sie auf ein Schild und hängten es dem St. Jakobsdenkmal um. Das Denkmal zeigt die Helvetia, eine allegorische Figur, die zwar die Schweiz versinnbildlicht, aber als Frau bis dato von der Demokratie gänzlich ausgeschlossen gewesen wäre – in Basel-Stadt bis 1966, von der nationalen Politik bis 1971, in einzelnen Kantonen sogar noch länger.
Epoche:
20. Jahrhundert
Gehört zu:
Auf dem Weg ins Jetzt. Seit 1960
Sprache:
de
Quelle
Bevorzugte Zitierung:
Stadt.Geschichte.Basel: St. Jakobsdenkmal mit Schild, das auf das fehlende Frauenstimmrecht hinweist. Forschungsdatenplattform Stadt.Geschichte.Basel, <https://forschung.stadtgeschichtebasel.ch/items/abb80390.html>, Stand: 13.07.2026.
Referenzlink:
https://forschung.stadtgeschichtebasel.ch/items/abb80390.html